Dokumenttyp: Abschlussarbeit/Doktorarbeit/Habilitationsschrift
Art der Abschlussarbeit: Bachelorarbeit
Titel: Transformiert das Wohnen : Mögliche Praktiken und Rollen von Architekt*innen für eine sozial-ökologische Transformation des Wohnens im Bestand
Autor*in: Schultz, Thade
Erscheinungsdatum: 1-Jun-2026
Freie Schlagwörter: Transformation des Wohnens; gewerblicher Leerstand; Architekturpraxis; sozial-ökologische Transformation; Gemeinwohlorientierung
Genormte Schlagwörter: Bauen im BestandGND
WohnenGND
TransformationGND
ArchitektenleistungGND
NutzungsänderungGND
Zusammenfassung: 
Krisenhafte Situationen rund um das Wohnen wie zunehmende Wohnkostenüberlastung, soziale Segregation oder das Überschreiten planetarer Grenzen werfen die Frage nach sozial gerechten und ökologischen verträglichen Antworten auf, um der derzeitige Wohnungsfrage begegnen zu können. Vor diesem Hintergrund untersucht diese Arbeit, welche Praktiken von Architekt*innen zu einer sozial-ökologischen Transformation des Wohnens im Bestand beitragen können und welches erweiterte Rollenverständnis von Architekt*innen sich daraus ergibt. Dabei stellt sich die grundsätzliche Frage: Was können Architekt*innen beitragen und wo liegen ihre Grenzen? Mithilfe einer deskriptiven und gestaltungsorientierten Methodik werden die Transformationsprozesse ausgewählter Fallbeispiel anhand der verfügbaren Literatur, wie Projektdokumentationen und Veröffentlichungen differenziert beschrieben und hinsichtlich der verwendeten Praktiken untersucht. Mit dem gestaltungsorientierten Ansatz werden darauf aufbauend Cluster von transformativen Praktiken formuliert und ein erweitertes Rollenverständnis von Architekt*innen für die Transformation aufgezeigt. Die Untersuchung zeigt, dass Architekt*innen durch spezifische Praktiken dazu beitragen können, Wohnbedürfnisse sichtbar zu machen, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und Transformationsprozesse anzustoßen. Dabei liegt ihr Beitrag zur Transformation weniger im Entwurf fertiger Lösungen als in der Initiierung und Moderation gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse sowie in der Übersetzung der Erkenntnisse in räumliche Strategien. Darin wird deutlich, dass das etablierte Rollenverständnis, das sich besonders in und durch die HOAI manifestierte, für eine breite sozial gerechte und ökologisch verträgliche Transformation des Wohnens im Bestand nicht ausreichend ist und stattdessen eine forschende, aktivistische und moderierende Architekturpraxis erfordert.
Sachgruppe (DDC): 720: Architektur
HCU-Fachgebiet / Studiengang: Architektur, Raum und Gesellschaft 
Akademische Betreuer*in: Hansmann, Sabine
Zweitbetreuer*in: Firat, Firdes
URN (Zitierlink): urn:nbn:de:gbv:1373-repos-16439
Direktlink: https://repos.hcu-hamburg.de/handle/hcu/1252
Sprache: Deutsch
Creative-Commons-Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Enthalten in der SammlungStudentische Arbeiten

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